09.2018 – Merian – Foto des Monats – September 2018

Thema: Reisefotos aus New York
Einsendeschluss: 15.09.2018
Ausrichter: CEWE und Merian
Beschreibung: Der Print-Spezialist „CEWE“ und das Travel Magazin „Merian“ veranstalten einen Fotowettbewerb mit dem Ziel das Reisefoto des Jahres zu küren.

Die monatlich wechselnden Themenbereiche, die sich aber immer auf ein bestimmtes Land oder eine Region (Stadt) beziehen, sollten eigentlich für jeden Fotografen etwas bieten.

Es gibt einen Monatsieger und am Ende des Wettbewerbes wird der Jahressieger gekürt welcher eine Reise gewinnen kann. Zudem werden die Monatssieger als Bild des Monats in der Zeitschrift veröffentlich.

   
Wettbewerbslink: Hier geht es zur Homepage

Stockfotografie und Lizenzen

Die von Ihnen angebotenen Fotos können über die Agenturen auf verschiedene Art und Weise für eine Nutzung lizensiert werden. Die beiden Lizenzvarianten sind:

  • Royalty Free (RF)
  • Right Managed (RM)

Bei einem Vertrieb über Agenturen verkaufen Sie nicht das Foto als solches, sondern nur das Recht auf die Nutzung des Fotos.

  • Der Begriff „Royalty Free (RF)“ wird oftmals als „Lizenzfrei“ übersetzt. Diese in meinen Augen fehlerhafte Übersetzung suggeriert, dass das erworbene Foto für jeden Einsatz uneingeschränkt zur Verfügung steht. Dies ist schlichtweg falsch, denn auch bei diesen Fotos gibt es Regeln und Lizenzbestimmungen, die beachtet werden müssen. Jede Benutzung von Fotos ohne Einhaltung der Lizenzbestimmungen ist illegal. Fotos die gemäß der „Royalty Free“ Lizenz angeboten werden, gestatten meist eine sehr weitreichende Nutzung zu einem geringen monetären Einsatz. Diese Fotos werden meist über Mikrostock Agenturen vertrieben und sind für den Massenmarkt bestimmt. Diese Lizenzversion gestattet den Einsatz im Web ebenso wie in Publikationen. Der Umfang der tatsächlich eingeräumten Nutzungsrechte sind den AGBs der Agenturen zu entnehmen, da das Nutzungsspektrum von Agentur zu Agentur sehr unterschiedlich ist.
  • Fotos die im Rahmen einer „Right Managed (RM)“ vertrieben werden, besitzen ein speziell an den Verwendungszweck angepasstes Nutzungsrecht. Dem Bildeinkäufer muss somit bereits im Vorfeld klar sein, wo und wofür und wie lang er das Foto nutzen möchte. Denn diese Parameter bestimmen die zu entrichtende Nutzungsgebühr. Fotos die über diese Nutzungslizenz vertrieben werden, werden Exklusiv vertrieben um eine parallele Mehrfachnutzung zu verhindern, was natürlich durch einen höheren Erlös honoriert wird.

Die Wahl des Lizenzverfahrens obliegt dem Fotografen, und sollte mit bedacht und realistischem Blick auf das eigene Portfolio gewählt werden.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, egal welchen Weg Sie für sich wählen, es ist Ihr Weg und Ihre Entscheidung. Es gibt keine Regeln für den „richtigen“ Weg

Die Lizenz zum Fotografieren und veröffentlichen

Ein paar Fotos sind mit der „immer dabei“ Kamera, oder aber Ihrer kompletten Fotoausrüstung, schnell gemacht. Sei es jetzt die Truppe sympathischer Menschen am Tisch im Biergarten nebenan, der vorwitzige Affe in seinem Zoogehege oder der apart gedeckte Frühstückstisch mit dem neuen Geschirr.

Gegen diese Fotos ist sicherlich nichts einzuwenden, solange Sie diese „nur“ für ihre persönliche Erinnerung erstellt haben, und Sie sich alleine daran erfreuen. Doch sobald Sie gedenken diese Fotos der Öffentlichkeit zu präsentieren oder diese sogar über eine Fotoagentur zu vertreiben gedenken, dann gelten ganz andere Regeln.

Sie benötigen für jedwede Veröffentlichung oder jeden Verkauf eine schriftliche Genehmigung (Release).

  • Bei Fotos von Personen heißt diese „Model Release“
  • Bei Fotos von Gegenständen, nicht öffentlichen Plätzen, in Gebäuden benötigen Sie ein „Property Release“

In bestimmten Fällen werden für ein Foto sogar beide Genehmigungen gleichzeitig benötigt

Daraus ergibt sich die Frage, wann ich ein solches Release benötige. Kurz zusammengefasst betrifft das die folgenden Punkte:

  • Die Personen im Foto sind erkennbar abgebildet
  • Sie haben von privatem Gelände aus fotografiert
  • Sie haben in einem Gebäude fotografiert
  • Sie haben Gegenstände auf dem Foto abgebildet die einen besonderen Schutz genießen. (Namentlich sind dies der Geschmacksmusterschutz und der Designschutz, aber auch Kunst fällt darunter)

Und als ob dieses nicht schon verwirrend genug wäre, fordern viele Agenturen diese Releases auch noch auf eigenen Vorlagen, anstatt sich auf einen gemeinsamen geltenden Standard zu einigen.

An anderer Stelle gehe ich noch etwas ausführlicher auf die beiden Release Varianten ein, und auf deren spezielle Eigenarten.

Einige Inhalte sind aber bei beiden Varianten identisch und werden darum an dieser Stelle schon einmal gelistet. In jedem Release sollten die folgenden Punkte eindeutig definiert sein:

  • Die persönlichen Daten des Fotografen
  • Die persönlichen Daten des Vertragpartners
  • Die eindeutig definierte Verwendung der Fotos
  • Die Anzahl der Fotos die dieser Vertrag beinhaltet, sowie eine Kurzbeschreibung des Inhaltes
  • Die vom Fotografen gezahlte Vergütung an den Vertragspartner
  • Die Verwertungsrechte der Fotos durch den Vertragspartner
  • Der eventuelle Anteil an den zukünftigen Erlösen, der an den Vertragspartner gezahlt werden sollen
  • Rechtsverbindliche Unterschriften der Vertragspartner und der Zeugen

Je eindeutiger das Release verfasst ist, umso seltener ist zukünftig mit einem Streit über den Inhalt des Vertrages zu rechnen. Die im Vorfeld geleistete Mehrarbeit, die durch einen ausführlich erstellten Vertrag entsteht, macht sich in der Zukunft unter Garantie bemerkbar.

 

Achtung: Dies ist keine Rechtsberatung und dient lediglich als Hinweis auf bestehende Regeln die zu beachten und einzuhalten sind. Eine belastbare und gerichtsfeste Aussage kann nur ein Rechtsanwalt tätigen.

Verschlagwortung – Keywording

Wie lassen sich bestimmte Fotos in den vielen Millionen Fotos umfassenden Bildbeständen der Agenturen finden.

Nun die Antwort ist eigentlich sehr einleuchtend und einfach. Man versieht die Fotos mit entsprechenden Suchbegriffen, nach denen man suchen kann.

Nach dem Upload der Fotos auf die Agenturseiten bietet sich im Normalfall eine Gelegenheit die Suchwörter in ein Datenfeld einzutragen. Somit sind die Suchbegriffe in der Datenbank der Agentur abgelegt und können von potenziellen Käufern durchsucht werden, um das für den Käufer „passende“ Foto zu finden.

Bei der Partnerschaft mit EINER Agentur ein sicherlich nicht sehr komfortabler aber gangbarer Weg, sollten Sie aber mehr als EINE Agentur als Vertriebsweg nutzen, dann wird diese Vorgehensweise zu einer schier nicht enden wollenden stupiden Beschäftigung. Aus diesem Grund sollten Sie die Suchbegriffe in den Bilddateien hinterlegen.

Das bedeutet, dass Sie die IPTC Daten ihrer Fotos pflegen. Dabei steht “IPTC” für “International Press Telecommunications Council”. Diese Organisation hat einen Standard festgelegt, mit dem die Informationen in den EXIF Daten der Fotos gespeichert werden.

Sie tragen dazu einmalig die Informationen (z.B.: Suchwort, Fotograf, Titel, u.s.w.) mit der Hilfe einer Software (einem EXIF-Editor) in die entsprechenden Datenfelder ein und diese Informationen stehen ihnen zukünftig immer wieder zur Verfügung. Dieser Standard ermöglicht es den verschiedenen Agenturen, die von Ihnen gepflegten Daten automatisch auszulesen und in der Agentur-Datenbank zu nutzen. Somit ersparen Sie sich bei jeder erneuten Verwendung des Fotos, all die Informationen erneut eingeben müssen. Dies ist eine effektive Möglichkeit, die Mühen der Bildbeschreibung zu minimieren.

Ich selbst nutze bei der Verschlagwortung der Fotos eine Datenbank, um mich dort an einem sortiert hinterlegten Wortschatz zu bedienen. Als Mac-User benutze ich dazu die Software „NINOX“.

Diese kleine Datenbank besteht nur aus wenigen Datenfeldern

  • Suchwort (der Oberbegriff unter dem ich die Information suche)
  • Kategorie (zu welcher Gruppe gehört der Begriff, z.B.: Tiere, Pflanzen, u.s.w.)
  • Keyword-deutsch (deutsche Suchbegriffe, durch Komma getrennt)
  • Keyword-englisch (englische Suchbegriffe, durch Komma getrennt)
  • Fachbezeichnung (lateinische Namensgebung bei Tieren und Pflanzen)

Eingabemaske

Sollte ich jetzt das Foto einees Fischotters in Englisch verschlagworten wollen, dann suche ich nach dem Begriff „Fischotter“. Es öffnet sich ein Formular mit den oben gelisteten Datenfeldern. Ich kopiere den Inhalt des Feldes „Keyword-englisch“ in den Zwischenspeicher und füge diese Daten dann in das entsprechende IPTC-Datenfeld ein. Nach gleichem Prinzip verfahre ich mit der lateinischen Fachbezeichnung, die bei mir ein Bestandteil der „Bildbeschreibung“ und/oder des „Bildtitels“ ist. Durch die Verwendung des Kommas als Trennzeichen, werden die Suchbegriffe sofort als mehrere Wörter erkannt und eine Nachbearbeitung ist nicht mehr erforderlich.

Da ich in meiner Datenbank nur allgemeinbeschreibende Wörter hinterlegt habe, ergänze ich nun die im Datenfeld einkopierten Wörter durch Farb- oder Stimmungsspezifische Begriffe.

So kann ich auch nach Jahren wieder auf Begriffe zurückgreifen, die ich zwischenzeitlich vielleicht gar nicht mehr benutzt habe, ohne alle Begriffe komplett neu zusammen tragen zu müssen.

Luminar 2018

Auch ich gehörte über einen langen Zeitraum hinweg zu den Nutzern der Bildbearbeitungssoftware von Adobe. Zu Beginn meiner digitalen Aktivitäten nutzte ich „Photoshop Elements“, welche vom Funktionsumfang für einen Hobbyfotostocker mehr als ausreichend war. In unregelmäßigen Abständen kaufte ich eine aktuelle Version. Ebenso verfuhr ich nach dem Umstieg auf „Lightroom“.

Im Prinzip bin ich mit den eingesetzten Programmen zufrieden gewesen, bis der Umstieg auf dieses Zwangsabo erfolgte. Da ich kein Freund dieses Vertriebsweges bin, wurde es Zeit nach einer passenden Alternative zu suchen. Bei meiner Suche wurde ich fündig.

Ich entschied mich für die seit Jahr 2016 durch die Firma „Skylum Software“ (damals noch „Macphun“) vertriebene Software mit Namen „Luminar 2018“ als Nachfolger für meine Bildbearbeitung und den integrierten RAW Konverter.

Die noch fehlende Bildverwaltung kann ich verschmerzen, da mein persönliches Ablagesystem ein wiederfinden der Bilddateien sehr einfach gestaltet. Doch das ist ein anderes Thema, auf das ich an anderer Stelle eingehe.

Ich habe mich für „Luminar 2018“ entschieden, da mir sowohl der Kaufpreis als auch der Funktionsumfang zusagten. Zudem ist diese Software ohne Abo zu beziehen und nutzbar.

Diese Betrachtung gilt für mich als Hobbyfotostocker. Ein Profi denkt an dieser Stelle sicherlich anders und setzt sicherlich auch andere Prioritäten als ich. Von der Warte eines Profis aus betrachtet, sicherlich auch zu akzeptieren.

„Luminar 2018“ ist sowohl in einer Version für das Windows als auch für das Apple Betriebssystem verfügbar, wobei sich diese beiden Versionen nur noch in einigen kleinen Punkten unterscheiden. Die Software erlaubt es sowohl als Plug-In oder als Stand-alone Variante eingesetzt zu werden.

Die Kernfunktion dieser Software ist für mich der angenehm zu bedienende RAW-Konverter, der es mir ermöglicht meine RAW-Dateien unter zu Hilfenahme vieler professioneller Filter zu entwickeln, und auch später gezielt zu bearbeiten.

Dabei steht „Filter“ für die einzelnen Module wie zum Beispiel „Tonwertanpassung“, Schärfen“ oder „Belichtung“. Zudem sind für jeden Filter einige Vorlagen, sogenannte „Presets“ verfügbar, die eine erste schnelle Bearbeitung ermöglichen. Diese Vorschläge lassen sich sehr einfach und effektiv individualisieren. Ein besonderes Highlight ist für mich der Filter „Akzent“ der auf Basis einer KI (künstlichen Intelligenz) den Fotos einen sehr natürlichen Look verleiht. Dieser Filter ist in meinen Augen wichtiger als ein „Sonnenstrahlen-Filter“ und sollte darum auch besonders erwähnt werden.

Alles in Allem ist „Luminar 2018“ für mich ein würdiger Nachfolger, auf dessen Weiterentwicklung ich sehr gespannt bin. Vor allem auf die nun bald kommende Bildverwaltung.

Sollten auch Sie die Software einmal testen wollen so können Sie HIER (Affiliate-Link -Werbung) die aktuelle und kostenlose Test-Version beziehen. Sollten Sie sich schon entschieden haben und gesenken die Software käuflich zu erstehen, dann führt Sie DIESER (Affiliate-Link -Werbung) Link ans Ziel.

 

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Microstock-Fotografie und Sony

Im Rahmen meines Systemwechsels habe ich mir mehrfach die Frage nach dem „richtigen“ Kamera-System für die Microstock-Fotografie gestellt. Es rauschten so einige Gedanken durch meinen Kopf und führten irgendwann dazu, dass ich mich genötigt sah, diese einmal zu notieren und für mich zu beantworten. Hier einmal eine kleine Auswahl der an mich selbst gestellten Fragen:

  • Soll es Vollformat sein, oder reicht APS-C?
  • Willst Du weiterhin eine so große und schwere Ausrüstung tragen?
  • Reicht APS-C für die Microstock Fotografie?
  • Fotografie als Hobby oder Lebensunterhalt?
  • Wo liegen Deine Ansprüche wirklich?
  • Was ist zukunftssicher?
  • Warum willst Du das System wechseln?
  • u.s.w.

Im Laufe einer schier unendlichen Zeit fand ich nach und nach Antworten auf meine Fragen und habe mich für den jetzt eingeschlagenen Weg entschieden. Eine der am leichtesten zu beantwortenden Fragen war die Frage nach der Basis für meinen Lebensunterhalt. Da ich nicht von der Fotografie lebe und auch nicht vorhabe dieses zu ändern, war klar, dass alle Betrachtungen von Seiten eines Hobbystockers und Hobbyfotografen zu erfolgen haben. Was auch gleich dazu führte, festzustellen dass das Vollformat zwar ganz nett und schön ist (denn es bringt einige qualitative Vorteile im Vergleich zum APS-C Format), aber dass diese Investitionen nicht unbedingt notwendig sind. Die Qualität der APS-C Format Kameras ist sowohl für meine Ansprüche als auch denen der Agenturen mehr als ausreichend. Denn als Hobbystocker möchte ICH mein Hobby genießen und mich nicht einem unnötigen technischen Druck unterwerfen, der mich nötigt immer die neueste und modernste Kamera sein Eigen zu nennen.

Da ich altersbedingt und auf Grund einer ruinierten Gesundheit ziemlich stark angeschlagen bin, war es nur zu verständlich, dass ich mich für eine körperschonende Ausrüstung entschieden habe. Ich wollte weniger tragen müssen, aber dieses ohne auf Qualität verzichten zu müssen. Also war für mich klar, dass ich auf ein Spiegelloses kompaktes Kamerasystem umsteigen werde. Die Wahl fiel dabei nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen auf das Sony Alpha System.

Da ich weder von Sony gesponsert oder sonst irgendwie unterstützt werde, sind alle hier getätigten Äußerungen von mir und spiegeln nur meine persönliche Ansicht wider. Welche ausschließlich durch meine persönlichen Erfahrungen geprägt sind. Dieser Blog soll jedem eine Hilfe sein, der vor ähnlichen Überlegungen steht. Ich möchte lediglich all die Entscheidungshilfen die ich zu Rat gezogen habe auch jedem interessierten Leser zur Verfügung stellen, damit sich dieser ein eigenständiges Bild machen kann. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Die Entscheidung nach dem „richtigen“ Kamerasystem, muss jeder für sich selbst treffen.

Ich habe mich entschieden zukünftig in der Microstock-Fotografie auf das Sony Alpha System zurück zu greifen.

IPTC Daten

Im Bereich der IPTC Daten werden wichtige und hilfreiche Informationen die das Foto betreffen abgespeichert. Die technischen Bildinformationen werden in den Exif Daten gespeichert. Doch im Vorfeld erst einmal eine kleine Erklärung, was sich eigentlich hinter diesen Abkürzungen verbirgt.

IPTC – ist die Bezeichnung für einen Standard in dem Bildinformationen (Fotograf, Keywords und Copyrightinformationen) innerhalb der Bilddaten abgespeichert werden können. Dabei steht IPTC für „International Press Telecommunications Council“.

Exif – steht für Exchangeable Image File Format und bezeichnet einen Standard mit dem technische Informationen in einem Bild gemäß der Vorgaben abgespeichert werden. Diese Informationen werden auch allgemein als Metadaten bezeichnet.

Doch zurück zu den IPTC-Daten die bei richtiger Anwendung das Leben des Stockfotografen immens vereinfachen können. Denn wurden die IPTC Datenfelder einmalig mit der Hilfe eines entsprechenden Editors ausgefüllt, und der Feldinhalt abgespeichert, so stehen diese Informationen zukünftig immer bei Bedarf zur Verfügung. Dies bedeutet, dass jede Agentur, welche die IPTC Daten ausliest (und dies sind fast alle), den Feldinhalt gemäß der Spezifikation in die Datenfelder der Agenturdatenbank automatisch einpflegt. Somit entfällt die erneute manuelle Eingabe der Bildinformationen bei jedem Bild und jedem Upload. Dies ist eine nicht zu verachtende Zeitersparnis.

Nicht alle IPTC Datenfelder besitzen die gleiche Gewichtung, somit gibt es Datenfelder die jeder Fotograf unbedingt ausfüllen sollte und es gibt einige Datenfelder, bei denen ist eine Dateneingabe zwar hilfreich aber eigentlich mehr als eigene Informationsbasis gedacht.

Eine nicht vollständige Übersicht über wichtige und etwas weniger wichtige Datenfelder können Sie der folgenden Tabelle entnehmen.

 

Übersichtsliste einiger IPTC Datenfelder

FeldnameFeldnamemaximaler Feldlänge in Zeichenhohe Priorität
HeadlineÜberschrift oder Titel des Bildes256Ja
Caption/ AbstractBeschreibung des Bildinhalts2000Ja
KeywordsKeywords - SuchbegriffeJa
By-lineName des Fotografen32Ja
By-line TitleTitel des Fotografen32
CopyrightsBildrechte128Ja
ContactKontakt zum Fotografen128
Object NameTitel des Bildes64
Date CreatedAufnahmedatum8
Time CreatedAufnahmezeit11
CityAufnahmeort: Stadt32Ja
SublocationAufnahmeort: Ort innerhalb einer Stadt32Ja
Province/ StateAufnahmeort:
Bundesland / Kanton
32
Country/ Primary Location CodeAufnahmeort: Staat-Kennung nach ISO 31662 oder 3
Country/ Primary Location NameAufnahmeort:
Name des Staates
64Ja
Special InstructionsSpezielle Anweisungen256Ja
Originating ProgramProgramm, mit dem das Bild erzeugt wurde32
Edit StatusBearbeitungsstand64
Writer/ EditorAutor der IPTC-Daten128

Zoonar – Steckbrief

 

Homepage Sprache: Deutsch
Währung: Euro
Auszahlung: ab 35,- Euro auf Anfrage
Auszahlung über: PayPal oder Bankkonto
FTP / IPTC: Ja / Ja
   
Agenturlink: Agentur Website
Kommentar: Die aus Deutschland stammende Agentur „Zoonar“ bietet in der heutigen Zeit einen mehr als fairen Anteil an den Umsatzerlösen von 50%, ein Wert der in der heutigen Zeit leider nicht üblich ist. Zoonar vertreibt die angebotenen Fotos direkt auf der Agentur Website oder über viele renomierte Vertriebspartner. Ein Blick, auch ein etwas intensiverer, lohnt sich.

 

Sind Fotografen eigentlich auch Naturschützer?

In meinen Augen lässt sich Fotografie, mit den Schwerpunkten: Natur, Landschaft, Tier und Makro, eigentlich nicht vom Thema“ Naturschutz“ trennen. Denn ist die uns überall umgebende Natur erst einmal zerstört oder gänzlich ruiniert, dann haben wir nichts mehr was wir fotografieren wollen oder können (das gilt für die oben genannten Themengebiete). Es ist sicherlich auch unbestreitbar das wir durch Unachtsamkeit oder „eigene Blödheit“ die eine oder andere Pflanze beschädigen oder gar zertrampeln. Doch ich glaube, dass dies nicht mit Vorsatz geschieht. Ebenso werden wir auch schon so manches Insekt von dieser Erde verbannt haben, doch dies nicht aus Freude am Töten, sondern vielmehr aus den vorgenannten persönlichen Unzulänglichkeiten. Ich hoffe das bei Ihnen, ebenso wie bei mir, unsere achtbeinige „Thekla“ ihren Wohnsitz in der Zimmerecke oder auf dem Balkon behalten darf. Ich freue mich jedes Jahr im Herbst aufs neue, wenn „meine“ Kreuzspinne im Blumenkasten wieder ihr Netz aufspannt.

Fotografen sind in meinen Augen Menschen, die die Schönheit und die Einmaligkeit der Natur erkannt und schätzen gelernt haben. In den letzten Tagen habe ich ein Buch von Prof. Peter Berthold und Gabriele Mohr gelesen. Es heißt:

Vögel füttern, aber richtig: Das ganze Jahr füttern, schützen und sicher bestimmen

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Klar, auch ich habe auf meinem Balkon im Winter meine gefiederten Gäste bewirtet und mit Futter und Wasser versorgt, doch mit dem Beginn des Frühjahres habe ich die Futtergaben eingestellt und mich auf das darbieten von Wasser beschränkt. Dieses Buch hat mir aufgezeigt, dass mein Verhalten im Winter schon sehr hilfreich für die Vögel war, doch eine kontinuierliche Fütterung über das ganze Jahr hinweg würde unseren gefiederten Freunden mehr helfen.

Warum??

Durch das nicht mehr zu leugnende Insektensterben und das Verschwinden von Wild-(Un-)kräutern aus unseren Gärten und Feldern fehlt es einfach an ausreichend Futter für unsere geflügelten Mitbewohner. Dieses heute fehlende Futter erschwert oder verhindert sogar die Eiablage und Aufzucht von Nachwuchs, sowie die bei einigen Arten typischen Zugaktivitäten nach Afrika. Dies alles führt nachweislich zu einem Rückgang der Vogelpopulation in unseren Breiten und vor allem in Deutschland. Während in anderen Europäischen Ländern die Ganzjahresfütterung mittlerweile fester Bestandteil der Tierschutzmaßnahmen ist, beginnen wir erst langsam darüber nachzudenken. Wir sollten nicht zu lange mit einer Entscheidung warten, denn bei einem immer schneller fortschreitenden Rückgang der Vogelpopulation, wird es allmählich Zeit zu handeln.

Oder uns gehen irgendwann unsere Motive aus.

Eine Tatsache die sicherlich die schlechtere Alternative ist. Ich habe die Gedanken und die Bedenken der beiden Autoren nachvollziehen können, aber vor allem konnte ich den vielen Fakten und Tatsachen uneingeschränkt folgen. Dieses Buch hat mich zum Nachdenken und zur in Fragestellung meiner Lebenseinstellung bewogen. Dies alles mit dem Ergebnis, dass ich ab sofort auch eine Ganzjahresfütterung auf meinem Balkon anbieten werde.

Dies ist sicherlich, global betrachtet, nur ein Tröpfchen auf den heißen Stein, aber wenn Sie alle mitmachen, dann wird daraus vielleicht etwas mehr als ein Tropfen, mit dem Effekt, dass wir unsere gefiederten Gäste auch zukünftig zu einem spannenden und erfüllenden Fotoshooting einladen können, weil es unsere heimischen Wildvögel noch gibt.

Wir können es auch anders betrachten, dass von uns an die Vögel verfütterte Futter ist lediglich der Anteil an der Gage der jedem Model zusteht. So wie zweibeinige Models eine Gage für ein Fotoshooting erhalten, so können wir uns auch bei unseren gefiederten Models für ihre Mitarbeit bedanken. Wir bezahlen sie mit einer regelmäßigen Futtergabe. Eine Betrachtung die dem einen oder anderen die Entscheidung vielleicht etwas vereinfacht.

Ich kann dieses Buch nur jedem Fotografen, mit einem Faible für Natur und Tiere, ans Herz legen. Natürlich sollte auch jeder andere dieses Buch lesen und seine Verhaltensweise hinterfragen.

Dies alles getreu meinem Leitspruch:

„Dieser Planet ist nur von unseren Kindern geborgt, ….“ (Autor unbekannt)

Oder mit anderen Worten, ich möchte gerne, dass meine Enkelkinder diese wundervollen Geschöpfe mit eigenen Augen sehen und bei ihren morgendlichen Konzerten mit eigenen Ohren zuhören können. Ich selbst habe das Vergnügen morgens nach dem Aufwachen durch ein wundervolles, beruhigendes Konzert in meinen stressigen und hektischen Tag hinein geleitet zu werden. Ich möchte meinen Enkeln diese farbenfrohen und artenreiche Tiere nicht auf meinen Fotos zeigen müssen, mit dem Spruch: “Es war einmal…“, oder spiele ihnen irgendwelche Audiomitschnitte vor.

Lassen Sie uns einen Schritt in eine etwas buntere und artenreichere Welt machen, zwar ein kleiner aber immerhin überhaupt ein Schritt in die „richtige“ Richtung.

Hier ist der Link zum Buch (Werbung)

Wieso Sony???

Mit dem Wunsch der Gewichtsreduzierung meiner Fotoausrüstung, erfolgte mein Einstieg in die Sony Welt. Denn es sollte nicht nur ein Wechsel in eine andere Kameraausrüstung sein, es sollte vor allem ein Wechsel zu einer kleinen aber qualitativ hochwertigen Kameraausrüstung werden. So landete ich schließlich im Sony System. Da der Wunsch nach einer kleinen Kamera im Vordergrund stand, wurde die a6000 als auserwählte Kamera die Basis meines neuen Kameraequipments.

Ich war und bin immer noch überzeugt von der hohen Qualität der Kamera und ihrer technischen Ausstattung und den überzeugenden Fähigkeiten. Ich werde mich an dieser Stelle nicht in eine Aufzählung dieser ergehen. Fakt ist für mich, dass ich mir damit den passenden Begleiter ausgesucht habe obwohl ich mit dem Gedanken spiele, meinen Kamerapark um ein weiteres, jüngeres Modell aus der alpha6… Reihe zu erweitern.

Heute trage ich meine Ausrüstung in einer kleinen Tasche mit mir herum, vor ein paar Jahren war dazu noch ein großer Fotorucksack erforderlich. Ich genieße diese Veränderung. Und dabei war diese nicht mit einem qualitativen Rückschritt verbunden, ganz im Gegenteil. Ich habe das Gefühl, dass sich meine Möglichkeiten vergrößert haben.

Da mit dem Systemwechsel auch die Frage nach den zukünftig zu nutzenden Objektiven verbunden war, stellte sich die Frage ob die „alten“ Canon Objektive mittels Adapter weiter benutzt werden sollen, oder ob es zu Neuanschaffungen mit nativem Objektivanschluss für des Sony E-Mount System kommen soll. Ich habe mir die Antwort nicht leicht gemacht, denn diese Entscheidung ist schließlich mit hohen Investitionen verbunden, je nachdem wie sie ausfällt.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich versuche ohne Adapter auszukommen und rüste auf native E-Mount Objektive um. Zum jetzigen Zeitpunkt gehören sowohl Sony als auch Sigma Art Objektive zu meiner Ausrüstung. Dieser Weg ist im Nachgang betrachtet die für mich richtige Entscheidung gewesen. Manch anderer wird sicherlich aus anderen Gesichtspunkten betrachtet eine andere Entscheidung treffen.

Somit hoffe ich halbwegs verständlich dargelegt zu haben, warum meine Kamera Orientierung ziemlich Sony lastig ist.