Sind Fotografen eigentlich auch Naturschützer?

In meinen Augen lässt sich Fotografie, mit den Schwerpunkten: Natur, Landschaft, Tier und Makro, eigentlich nicht vom Thema“ Naturschutz“ trennen. Denn ist die uns überall umgebende Natur erst einmal zerstört oder gänzlich ruiniert, dann haben wir nichts mehr was wir fotografieren wollen oder können (das gilt für die oben genannten Themengebiete). Es ist sicherlich auch unbestreitbar das wir durch Unachtsamkeit oder „eigene Blödheit“ die eine oder andere Pflanze beschädigen oder gar zertrampeln. Doch ich glaube, dass dies nicht mit Vorsatz geschieht. Ebenso werden wir auch schon so manches Insekt von dieser Erde verbannt haben, doch dies nicht aus Freude am Töten, sondern vielmehr aus den vorgenannten persönlichen Unzulänglichkeiten. Ich hoffe das bei Ihnen, ebenso wie bei mir, unsere achtbeinige „Thekla“ ihren Wohnsitz in der Zimmerecke oder auf dem Balkon behalten darf. Ich freue mich jedes Jahr im Herbst aufs neue, wenn „meine“ Kreuzspinne im Blumenkasten wieder ihr Netz aufspannt.

Fotografen sind in meinen Augen Menschen, die die Schönheit und die Einmaligkeit der Natur erkannt und schätzen gelernt haben. In den letzten Tagen habe ich ein Buch von Prof. Peter Berthold und Gabriele Mohr gelesen. Es heißt:

Vögel füttern, aber richtig: Das ganze Jahr füttern, schützen und sicher bestimmen

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Klar, auch ich habe auf meinem Balkon im Winter meine gefiederten Gäste bewirtet und mit Futter und Wasser versorgt, doch mit dem Beginn des Frühjahres habe ich die Futtergaben eingestellt und mich auf das darbieten von Wasser beschränkt. Dieses Buch hat mir aufgezeigt, dass mein Verhalten im Winter schon sehr hilfreich für die Vögel war, doch eine kontinuierliche Fütterung über das ganze Jahr hinweg würde unseren gefiederten Freunden mehr helfen.

Warum??

Durch das nicht mehr zu leugnende Insektensterben und das Verschwinden von Wild-(Un-)kräutern aus unseren Gärten und Feldern fehlt es einfach an ausreichend Futter für unsere geflügelten Mitbewohner. Dieses heute fehlende Futter erschwert oder verhindert sogar die Eiablage und Aufzucht von Nachwuchs, sowie die bei einigen Arten typischen Zugaktivitäten nach Afrika. Dies alles führt nachweislich zu einem Rückgang der Vogelpopulation in unseren Breiten und vor allem in Deutschland. Während in anderen Europäischen Ländern die Ganzjahresfütterung mittlerweile fester Bestandteil der Tierschutzmaßnahmen ist, beginnen wir erst langsam darüber nachzudenken. Wir sollten nicht zu lange mit einer Entscheidung warten, denn bei einem immer schneller fortschreitenden Rückgang der Vogelpopulation, wird es allmählich Zeit zu handeln.

Oder uns gehen irgendwann unsere Motive aus.

Eine Tatsache die sicherlich die schlechtere Alternative ist. Ich habe die Gedanken und die Bedenken der beiden Autoren nachvollziehen können, aber vor allem konnte ich den vielen Fakten und Tatsachen uneingeschränkt folgen. Dieses Buch hat mich zum Nachdenken und zur in Fragestellung meiner Lebenseinstellung bewogen. Dies alles mit dem Ergebnis, dass ich ab sofort auch eine Ganzjahresfütterung auf meinem Balkon anbieten werde.

Dies ist sicherlich, global betrachtet, nur ein Tröpfchen auf den heißen Stein, aber wenn Sie alle mitmachen, dann wird daraus vielleicht etwas mehr als ein Tropfen, mit dem Effekt, dass wir unsere gefiederten Gäste auch zukünftig zu einem spannenden und erfüllenden Fotoshooting einladen können, weil es unsere heimischen Wildvögel noch gibt.

Wir können es auch anders betrachten, dass von uns an die Vögel verfütterte Futter ist lediglich der Anteil an der Gage der jedem Model zusteht. So wie zweibeinige Models eine Gage für ein Fotoshooting erhalten, so können wir uns auch bei unseren gefiederten Models für ihre Mitarbeit bedanken. Wir bezahlen sie mit einer regelmäßigen Futtergabe. Eine Betrachtung die dem einen oder anderen die Entscheidung vielleicht etwas vereinfacht.

Ich kann dieses Buch nur jedem Fotografen, mit einem Faible für Natur und Tiere, ans Herz legen. Natürlich sollte auch jeder andere dieses Buch lesen und seine Verhaltensweise hinterfragen.

Dies alles getreu meinem Leitspruch:

„Dieser Planet ist nur von unseren Kindern geborgt, ….“ (Autor unbekannt)

Oder mit anderen Worten, ich möchte gerne, dass meine Enkelkinder diese wundervollen Geschöpfe mit eigenen Augen sehen und bei ihren morgendlichen Konzerten mit eigenen Ohren zuhören können. Ich selbst habe das Vergnügen morgens nach dem Aufwachen durch ein wundervolles, beruhigendes Konzert in meinen stressigen und hektischen Tag hinein geleitet zu werden. Ich möchte meinen Enkeln diese farbenfrohen und artenreiche Tiere nicht auf meinen Fotos zeigen müssen, mit dem Spruch: “Es war einmal…“, oder spiele ihnen irgendwelche Audiomitschnitte vor.

Lassen Sie uns einen Schritt in eine etwas buntere und artenreichere Welt machen, zwar ein kleiner aber immerhin überhaupt ein Schritt in die „richtige“ Richtung.

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Microstock Fotografie

Ein Buch, dass sehr anschaulich den schweren Weg im Mikrokosmos „Microstock-Fotografie“ beschreibt ist das Buch von Michael Zwahlen. Selbst ein erfahrener Mikrostocker, sind ihm durch seine frühere Tätigkeit auf Seiten der Mikrostock Agenturen, deren Wünsche und Erwartungen nicht unbekannt. Nach seinem Wechsel auf die andere Seite des Tisches, als selbstständiger Microstockfotograf gehören auch alle damit in Verbindung stehenden Aspekte zu seinem täglichen Brot.

In dem Buch ……

Stockfotografie: Mit Fotolia, Shutterstock & Co. Geld verdienen

 

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…..beschreibt er in vierzehn ausführlichen Kapiteln alle Punkte auf die ein angehender Microstocker zu achten hat und die jedem einzelnen helfen, in die vielen Fettnäpfchen des Microstock Fotografen zu treten.

Kapitelübersicht:

1.Über dieses Buch,
2. Was ist Stockfotografie eigentlich? (Wer sind die Kunden, wie verkaufe ich, was muss ich bedenken, welche Kamera brauche ich, welches Zubehör?),
3. Einstieg in den Verkauf (Agenturen, Verteilungsstrategien, Exklusiv oder nicht, Micro- Marcrostock),
4. Technische Qualität (welche Fehler soll man meiden und wie kriegt man das hin),
5. Bildinhalte und Motivauswahl (was wird benötigt, was gekauft)
6. Beliebte Fotothemen für Stock umsetzen
7. Im Heimstudio fotografieren (was benötigt man dazu und wie sollte man vorgehen)
8. Menschen fotografieren (vom Modell finden bis Lifestyle und Location)
9. Bildbearbeitung, Organisation, Verteilung
10. Bildbeschreibung und Verschlagwortung (sehr wichtiger Punkt in der Stockfotografie, der oftmals nicht genügend Beachtung findet)
11. Einnahmen, Umsatz und Gewinn
12. Finanzielle und rechtliche Aspekte
13. Einnahmen jenseits von Stockfotografie
14. Interviews mit Agenturen und Stockfotografen

 

Jeder, der die Absicht hat in das Stockfotografie einzusteigen, oder aber diese Entscheidung gerade für sich gefällt hat, macht keinen Fehler, wenn er sich dieses Buch gönnen würde. Alles getreu dem Motto „Man lernt nie aus

 

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Ein Fotolehrer bekennt Farbe

Vor geraumer Zeit hat ein neues Buch seinen Weg auf meinen E-Book Reader gefunden, dass ich Ihnen heute etwas näher vorstellen möchte. Es handelt sich weder um einen Roman noch um ein trockenes Fachbuch. Es ist weder Biografie noch Autobiografie, es ist ein Blick in das Herz und die Seele eines You-Tubers der sich gerne als Foto-Lehrer sieht, und durch seine einzigartige Art dieses auch praktiziert.

Die Rede ist von Stephan Wiesner und seinem neuen Buch:

Nicht glauben, ausprobieren!:

Vom Burnout zum Traumberuf

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In diesem Buch beschreibt ein Mann seinen Weg aus einer perspektivlosen Zukunft im Hamsterrad der IT-Welt hin zu einem Leben in dem nicht mehr die monotone Arbeit eines Softwaretesters im Vordergrund steht, sondern die Verwirklichung des Traumes, dass zu tun was einem Spaß macht und erfreut. Und dabei immer darauf bedacht ist, diesen Weg nicht rücksichtslos auf Kosten anderer zu beschreiten. Er beschreibt sehr ausführlich und auch sehr eindringlich welche Ereignisse ihn dazu gebracht haben, den von ihm gewählten Weg zu verlassen und einen neuen Weg zu beschreiten. Ein Buch das auch zeigt, dass der Weg in den „Traumberuf“ mit kleinen und großen Steinen gepflastert ist, die sich nur durch intensive und kontinuierliche Arbeit aus dem Weg räumen lassen. Ein Weg der in eine ausgeglichene Life-Balance führt.

Dieses Buch ist keine Anleitung nach dem Motto: „Nachmachen und du wirst reich“, Dieses Buch ist vielmehr ein Anstoß, über all das Erreichte und Nichterreichte im Leben nachzudenken und zu hinterfragen. Denn nur das, was man sich selbst erarbeitet und erlernt hat, wird das eigene Leben beeinflussen und verändern können. Blindes nachmachen lässt einen Menschen schnell an seine Grenzen stoßen.

Das dieser Weg nicht nur ein materielles und monetäres Wagnis ist sondern auch Änderungen im Privatleben mit sich bringen kann, wird in dem mit Tagebucheinträgen gespicktem Buch, als angenehmer Nebeneffekt mehr als deutlich aufgezeigt.

Alles in allem betrachtet ist dieses Buch absolut lesenswert, ich selbst habe es nur sehr ungern aus den Händen zurück auf meinen Nachttisch gelegt, aber mein Hamsterrad dreht sich auch täglich auf neue. Ich empfehle diese Buch jedem, der etwas mit Fotografie und You-Tube zu tun hat oder zu tun haben möchte.

Ich hoffe Sie haben gleichviel Vergnügen dieses Buch zu lesen, wie ich verspürt habe, und ich hoffe auch Sie können einiges als Lehre aus diesem Buch für sich selbst herausdestillieren.

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