Verschlagwortung – Keywording

Wie lassen sich bestimmte Fotos in den vielen Millionen Fotos umfassenden Bildbeständen der Agenturen finden.

Nun die Antwort ist eigentlich sehr einleuchtend und einfach. Man versieht die Fotos mit entsprechenden Suchbegriffen, nach denen man suchen kann.

Nach dem Upload der Fotos auf die Agenturseiten bietet sich im Normalfall eine Gelegenheit die Suchwörter in ein Datenfeld einzutragen. Somit sind die Suchbegriffe in der Datenbank der Agentur abgelegt und können von potenziellen Käufern durchsucht werden, um das für den Käufer „passende“ Foto zu finden.

Bei der Partnerschaft mit EINER Agentur ein sicherlich nicht sehr komfortabler aber gangbarer Weg, sollten Sie aber mehr als EINE Agentur als Vertriebsweg nutzen, dann wird diese Vorgehensweise zu einer schier nicht enden wollenden stupiden Beschäftigung. Aus diesem Grund sollten Sie die Suchbegriffe in den Bilddateien hinterlegen.

Das bedeutet, dass Sie die IPTC Daten ihrer Fotos pflegen. Dabei steht “IPTC” für “International Press Telecommunications Council”. Diese Organisation hat einen Standard festgelegt, mit dem die Informationen in den EXIF Daten der Fotos gespeichert werden.

Sie tragen dazu einmalig die Informationen (z.B.: Suchwort, Fotograf, Titel, u.s.w.) mit der Hilfe einer Software (einem EXIF-Editor) in die entsprechenden Datenfelder ein und diese Informationen stehen ihnen zukünftig immer wieder zur Verfügung. Dieser Standard ermöglicht es den verschiedenen Agenturen, die von Ihnen gepflegten Daten automatisch auszulesen und in der Agentur-Datenbank zu nutzen. Somit ersparen Sie sich bei jeder erneuten Verwendung des Fotos, all die Informationen erneut eingeben müssen. Dies ist eine effektive Möglichkeit, die Mühen der Bildbeschreibung zu minimieren.

Ich selbst nutze bei der Verschlagwortung der Fotos eine Datenbank, um mich dort an einem sortiert hinterlegten Wortschatz zu bedienen. Als Mac-User benutze ich dazu die Software „NINOX“.

Diese kleine Datenbank besteht nur aus wenigen Datenfeldern

  • Suchwort (der Oberbegriff unter dem ich die Information suche)
  • Kategorie (zu welcher Gruppe gehört der Begriff, z.B.: Tiere, Pflanzen, u.s.w.)
  • Keyword-deutsch (deutsche Suchbegriffe, durch Komma getrennt)
  • Keyword-englisch (englische Suchbegriffe, durch Komma getrennt)
  • Fachbezeichnung (lateinische Namensgebung bei Tieren und Pflanzen)

Eingabemaske

Sollte ich jetzt das Foto einees Fischotters in Englisch verschlagworten wollen, dann suche ich nach dem Begriff „Fischotter“. Es öffnet sich ein Formular mit den oben gelisteten Datenfeldern. Ich kopiere den Inhalt des Feldes „Keyword-englisch“ in den Zwischenspeicher und füge diese Daten dann in das entsprechende IPTC-Datenfeld ein. Nach gleichem Prinzip verfahre ich mit der lateinischen Fachbezeichnung, die bei mir ein Bestandteil der „Bildbeschreibung“ und/oder des „Bildtitels“ ist. Durch die Verwendung des Kommas als Trennzeichen, werden die Suchbegriffe sofort als mehrere Wörter erkannt und eine Nachbearbeitung ist nicht mehr erforderlich.

Da ich in meiner Datenbank nur allgemeinbeschreibende Wörter hinterlegt habe, ergänze ich nun die im Datenfeld einkopierten Wörter durch Farb- oder Stimmungsspezifische Begriffe.

So kann ich auch nach Jahren wieder auf Begriffe zurückgreifen, die ich zwischenzeitlich vielleicht gar nicht mehr benutzt habe, ohne alle Begriffe komplett neu zusammen tragen zu müssen.

Microstock-Fotografie und Sony

Im Rahmen meines Systemwechsels habe ich mir mehrfach die Frage nach dem „richtigen“ Kamera-System für die Microstock-Fotografie gestellt. Es rauschten so einige Gedanken durch meinen Kopf und führten irgendwann dazu, dass ich mich genötigt sah, diese einmal zu notieren und für mich zu beantworten. Hier einmal eine kleine Auswahl der an mich selbst gestellten Fragen:

  • Soll es Vollformat sein, oder reicht APS-C?
  • Willst Du weiterhin eine so große und schwere Ausrüstung tragen?
  • Reicht APS-C für die Microstock Fotografie?
  • Fotografie als Hobby oder Lebensunterhalt?
  • Wo liegen Deine Ansprüche wirklich?
  • Was ist zukunftssicher?
  • Warum willst Du das System wechseln?
  • u.s.w.

Im Laufe einer schier unendlichen Zeit fand ich nach und nach Antworten auf meine Fragen und habe mich für den jetzt eingeschlagenen Weg entschieden. Eine der am leichtesten zu beantwortenden Fragen war die Frage nach der Basis für meinen Lebensunterhalt. Da ich nicht von der Fotografie lebe und auch nicht vorhabe dieses zu ändern, war klar, dass alle Betrachtungen von Seiten eines Hobbystockers und Hobbyfotografen zu erfolgen haben. Was auch gleich dazu führte, festzustellen dass das Vollformat zwar ganz nett und schön ist (denn es bringt einige qualitative Vorteile im Vergleich zum APS-C Format), aber dass diese Investitionen nicht unbedingt notwendig sind. Die Qualität der APS-C Format Kameras ist sowohl für meine Ansprüche als auch denen der Agenturen mehr als ausreichend. Denn als Hobbystocker möchte ICH mein Hobby genießen und mich nicht einem unnötigen technischen Druck unterwerfen, der mich nötigt immer die neueste und modernste Kamera sein Eigen zu nennen.

Da ich altersbedingt und auf Grund einer ruinierten Gesundheit ziemlich stark angeschlagen bin, war es nur zu verständlich, dass ich mich für eine körperschonende Ausrüstung entschieden habe. Ich wollte weniger tragen müssen, aber dieses ohne auf Qualität verzichten zu müssen. Also war für mich klar, dass ich auf ein Spiegelloses kompaktes Kamerasystem umsteigen werde. Die Wahl fiel dabei nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen auf das Sony Alpha System.

Da ich weder von Sony gesponsert oder sonst irgendwie unterstützt werde, sind alle hier getätigten Äußerungen von mir und spiegeln nur meine persönliche Ansicht wider. Welche ausschließlich durch meine persönlichen Erfahrungen geprägt sind. Dieser Blog soll jedem eine Hilfe sein, der vor ähnlichen Überlegungen steht. Ich möchte lediglich all die Entscheidungshilfen die ich zu Rat gezogen habe auch jedem interessierten Leser zur Verfügung stellen, damit sich dieser ein eigenständiges Bild machen kann. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Die Entscheidung nach dem „richtigen“ Kamerasystem, muss jeder für sich selbst treffen.

Ich habe mich entschieden zukünftig in der Microstock-Fotografie auf das Sony Alpha System zurück zu greifen.

IPTC Daten

Im Bereich der IPTC Daten werden wichtige und hilfreiche Informationen die das Foto betreffen abgespeichert. Die technischen Bildinformationen werden in den Exif Daten gespeichert. Doch im Vorfeld erst einmal eine kleine Erklärung, was sich eigentlich hinter diesen Abkürzungen verbirgt.

IPTC – ist die Bezeichnung für einen Standard in dem Bildinformationen (Fotograf, Keywords und Copyrightinformationen) innerhalb der Bilddaten abgespeichert werden können. Dabei steht IPTC für „International Press Telecommunications Council“.

Exif – steht für Exchangeable Image File Format und bezeichnet einen Standard mit dem technische Informationen in einem Bild gemäß der Vorgaben abgespeichert werden. Diese Informationen werden auch allgemein als Metadaten bezeichnet.

Doch zurück zu den IPTC-Daten die bei richtiger Anwendung das Leben des Stockfotografen immens vereinfachen können. Denn wurden die IPTC Datenfelder einmalig mit der Hilfe eines entsprechenden Editors ausgefüllt, und der Feldinhalt abgespeichert, so stehen diese Informationen zukünftig immer bei Bedarf zur Verfügung. Dies bedeutet, dass jede Agentur, welche die IPTC Daten ausliest (und dies sind fast alle), den Feldinhalt gemäß der Spezifikation in die Datenfelder der Agenturdatenbank automatisch einpflegt. Somit entfällt die erneute manuelle Eingabe der Bildinformationen bei jedem Bild und jedem Upload. Dies ist eine nicht zu verachtende Zeitersparnis.

Nicht alle IPTC Datenfelder besitzen die gleiche Gewichtung, somit gibt es Datenfelder die jeder Fotograf unbedingt ausfüllen sollte und es gibt einige Datenfelder, bei denen ist eine Dateneingabe zwar hilfreich aber eigentlich mehr als eigene Informationsbasis gedacht.

Eine nicht vollständige Übersicht über wichtige und etwas weniger wichtige Datenfelder können Sie der folgenden Tabelle entnehmen.

 

Übersichtsliste einiger IPTC Datenfelder

FeldnameFeldnamemaximaler Feldlänge in Zeichenhohe Priorität
HeadlineÜberschrift oder Titel des Bildes256Ja
Caption/ AbstractBeschreibung des Bildinhalts2000Ja
KeywordsKeywords - SuchbegriffeJa
By-lineName des Fotografen32Ja
By-line TitleTitel des Fotografen32
CopyrightsBildrechte128Ja
ContactKontakt zum Fotografen128
Object NameTitel des Bildes64
Date CreatedAufnahmedatum8
Time CreatedAufnahmezeit11
CityAufnahmeort: Stadt32Ja
SublocationAufnahmeort: Ort innerhalb einer Stadt32Ja
Province/ StateAufnahmeort:
Bundesland / Kanton
32
Country/ Primary Location CodeAufnahmeort: Staat-Kennung nach ISO 31662 oder 3
Country/ Primary Location NameAufnahmeort:
Name des Staates
64Ja
Special InstructionsSpezielle Anweisungen256Ja
Originating ProgramProgramm, mit dem das Bild erzeugt wurde32
Edit StatusBearbeitungsstand64
Writer/ EditorAutor der IPTC-Daten128

Zoonar – Steckbrief

 

Homepage Sprache: Deutsch
Währung: Euro
Auszahlung: ab 35,- Euro auf Anfrage
Auszahlung über: PayPal oder Bankkonto
FTP / IPTC: Ja / Ja
   
Agenturlink: Agentur Website
Kommentar: Die aus Deutschland stammende Agentur „Zoonar“ bietet in der heutigen Zeit einen mehr als fairen Anteil an den Umsatzerlösen von 50%, ein Wert der in der heutigen Zeit leider nicht üblich ist. Zoonar vertreibt die angebotenen Fotos direkt auf der Agentur Website oder über viele renomierte Vertriebspartner. Ein Blick, auch ein etwas intensiverer, lohnt sich.

 

Microstock-Fotografie als Hobby

„Was betreibst Du für ein Hobby?“ Diese Frage wurde mir in den letzten Jahren mehr als einmal gestellt. Und ich versuche auch an dieser Stelle eine Erklärung und Antwort auf selbige zu liefern.

Hobby ist eine Beschäftigung in der arbeitsfreien Zeit und sollte der Entspannung und Erholung dienen. Bis hierhin ist das sicherlich noch eindeutig, aber ist das nicht auch eine Art von Arbeit?

Die Antwort darauf ist nicht ganz einfach und lässt sich nicht auf wenige Worte beschränken. Das für mich wichtigste vorweg; Microstock-Fotografie ist für mich eine Beschäftigung in der Freizeit und dient nicht der Generierung meines Einkommens. Meine Lebenshaltungskosten decke ich durch eine Beschäftigung auf gänzlich anderem Gebiet. Microstock-Fotografie betreibe ich ausschließlich in meiner Freizeit, mit dem netten Nebeneffekt, dass ich damit ein wenig mein Budget für den Hobbybereich, – sprich: Für die Fotografie – aufbessere. Somit ist es für mich – Hobby. Bedingt durch diesen Umstand, habe ich in einigen Punkten sicherlich eine etwas andere Betrachtungsweise auf die Microstock-Fotografie als derjenige / diejenige, die ihren Lebensunterhalt durch die Microstock-Fotografie erzielen wollen oder müssen.

Wenn ich mir heute die Frage stelle, wie ich eigentlich dazu gekommen bin, mir die Microstock-Fotografie als Hobby auszusuchen, ist die Antwort eindeutig, aber nur wenn klar ist, was für mich eigentlich Microstock-Fotografie ist und welchen Stellenwert ihr ihr einräume.

Dieses Wortgebilde „Microstock-Fotografie“ setzt sich aus den Worten „Fotografie“ und „Lager, Depot“ sowie „klein“ zusammen.

Microstock-Fotografie ist die Schaffung von Lichtbildnissen auf Vorrat um diese zu einem kleinen Preis zu veräußern. Die Veräußerung wird durch Agenturen erledigt.

Mit der Zeit wuchs mein Archiv immer weiter an und es entstand der Wunsch, diese Fotos nicht nur im Kreise der Familie oder Freunden zu zeigen, sondern diese Fotos auch weiteren Personenkreisen zugänglich zu machen. Es entstand der Wunsch nach einer Anerkennung in der Öffentlichkeit. Eine Ausstellung ist sicherlich auch Öffentlichkeit, aber die Möglichkeit eine Ausstellung zu bestücken kommt ein Hobbyfotograf nur äußerst selten, wenn überhaupt.

Also sucht man sich eine andere Öffentlichkeit um die gewünschte Bestätigung zu bekommen. Die höchste Art und Weise um Bestätigung und Anerkennung zu erhalten, ist für mich die Tatsache, für meine Werke etwas materielles, monetäres zu erhalten. Kurzum gesagt; „Für meine Fotos Geld zu bekommen“.

Denn es gibt kein Mensch Geld für etwas aus, was er nicht braucht oder mag. Mehr Anerkennung und Bestätigung kann ich nicht erhalten, als das jemand mein Foto mag und sogar bereit ist, mir dafür Geld zu geben. Erfolg und Anerkennung pur und in höchster Form.

Ich bekomme etwas Geld und somit Anerkennung für meine Fotos und habe dadurch die Möglichkeit mein Einkommen in die Beschaffung von neuer Ausrüstung, oder Reisen für mein Hobby zu reinvestieren. Ich erwirtschafte kein Vermögen oder Reichtümer, und wenn dieses mein einziger Broterwerb wäre, hätte unter Garantie schon vor langer Zeit meine Todesanzeige unter „Verhungert“ in der Zeitung gestanden. Da ich das Ganze aber „nur“ hobbymäßig betreibe, kann ich auch mit „kleinen“ Erfolgen zufrieden sein. Es dauert dann halt nur etwas länger bis das monetäre Ziel erreicht ist.

Microstock-Fotografie ist somit eine Möglichkeit, für meine Fotos Anerkennung und sogar etwas passives Einkommen zu erzielen. Zwei für mich wichtige Aspekte, die ich verbinden konnte und mir eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung verschafft haben. Und als Rentner ist das Ganze sicherlich auch nicht die unpassendste Art sich zu Beschäftigen.

Zazzle – Steckbrief

 

Homepage Sprache: Deutsch – Englisch
Währung: Euro / US – Dollar
Auszahlung: ab 50,- Euro auf Anfrage
Auszahlung über: PayPal
FTP / IPTC: Ja / Ja
   
Agenturlink: Agentur Website
Kommentar: Auch Zazzle ist im eigentlichen Sinne keine Microstock Agentur sondern ein Print-on-Demand Vertrieb. Der Kunde wählt aus von Fotografen bereitgestellten Fotos das Motiv aus, dass auf tassen oder Tapeten (als Beispiel) gedruckt werden soll. Als Vergütung erhällt der Fotograf einen bestimmten Anteil der Verkaufserlöse. Künstlerisch ansprechende Fotos sind eindeutig im Vorteil. Zazzle ist international tätig.

 

IStock – Getty Images – Steckbrief

 

Homepage Sprache: Deutsch – Englisch
Währung: US – Dollar
Auszahlung: auf Anfrage
Auszahlung über: PayPal oder Bankkonto
FTP / IPTC: spezielle Upload Software (DeepMeta) / Ja
   
Agenturlink: Agentur Website
Kommentar: Unter ESP – Getty Images werden die Geschäfte von IStock weitergeführt. Auszahlung und Upload funktionieren über Getty Images auch wenn die Seite IStock noch ereichbar ist. Diese Agentur zahlt mit die geringsten Fatografenanteile, prozentual gesehen. Real sind Beträge von 0,02 Dollar möglich (eigene Erfahrung). Die Agentur gehört trotzdem zu den Big Playern am Markt und ermöglichen dem Fotografen einen „guten Verdienst“ im Vergleich zu vielen anderen, aber nicht allen, Agenturen.

 

Colourbox – Steckbrief

 

Homepage Sprache: Deutsch – Englisch
Währung: Euro
Auszahlung: ab 100,- Euro automatisch
Auszahlung über: PayPal oder Bankkonto
FTP / IPTC: Ja / Ja
   
Agenturlink: Agentur Website
Kommentar: Die aus Dänemark stammende Argentur vertreibt ihre Produkte weltweit. Einkünfte lassen sich fast nur aus einer übermäßig hohen Anzahl an Verkäufen erzielen. Der Upload Vorgang ist sehr einfach und nicht zeitaufwändig.

 

Microstock Fotografie

Ein Buch, dass sehr anschaulich den schweren Weg im Mikrokosmos „Microstock-Fotografie“ beschreibt ist das Buch von Michael Zwahlen. Selbst ein erfahrener Mikrostocker, sind ihm durch seine frühere Tätigkeit auf Seiten der Mikrostock Agenturen, deren Wünsche und Erwartungen nicht unbekannt. Nach seinem Wechsel auf die andere Seite des Tisches, als selbstständiger Microstockfotograf gehören auch alle damit in Verbindung stehenden Aspekte zu seinem täglichen Brot.

In dem Buch ……

Stockfotografie: Mit Fotolia, Shutterstock & Co. Geld verdienen

 

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…..beschreibt er in vierzehn ausführlichen Kapiteln alle Punkte auf die ein angehender Microstocker zu achten hat und die jedem einzelnen helfen, in die vielen Fettnäpfchen des Microstock Fotografen zu treten.

Kapitelübersicht:

1.Über dieses Buch,
2. Was ist Stockfotografie eigentlich? (Wer sind die Kunden, wie verkaufe ich, was muss ich bedenken, welche Kamera brauche ich, welches Zubehör?),
3. Einstieg in den Verkauf (Agenturen, Verteilungsstrategien, Exklusiv oder nicht, Micro- Marcrostock),
4. Technische Qualität (welche Fehler soll man meiden und wie kriegt man das hin),
5. Bildinhalte und Motivauswahl (was wird benötigt, was gekauft)
6. Beliebte Fotothemen für Stock umsetzen
7. Im Heimstudio fotografieren (was benötigt man dazu und wie sollte man vorgehen)
8. Menschen fotografieren (vom Modell finden bis Lifestyle und Location)
9. Bildbearbeitung, Organisation, Verteilung
10. Bildbeschreibung und Verschlagwortung (sehr wichtiger Punkt in der Stockfotografie, der oftmals nicht genügend Beachtung findet)
11. Einnahmen, Umsatz und Gewinn
12. Finanzielle und rechtliche Aspekte
13. Einnahmen jenseits von Stockfotografie
14. Interviews mit Agenturen und Stockfotografen

 

Jeder, der die Absicht hat in das Stockfotografie einzusteigen, oder aber diese Entscheidung gerade für sich gefällt hat, macht keinen Fehler, wenn er sich dieses Buch gönnen würde. Alles getreu dem Motto „Man lernt nie aus

 

Hier ist der Link zum Buch (Werbung)

Wer schreibt hier eigentlich?

Anonymität im Internet ist ja allgegenwärtig, trotz Impressum ist eigentlich nicht klar, wer hier seinen Senf zu irgendwelchen Themen abgibt. In die Reihe der „Anonymen“ möchte ich mich nicht einsortieren, darum werde ich von Zeit zu Zeit etwas mehr von mir und über mich verraten.

Ich bin ein männlichen Vertreter der Gattung „Zwangs-Single“ und habe die Schallgrenze der 50 Lebensjahre schon vor geraumer Zeit überschritten. Bereits in meiner Jugend hatte ich Begeisterung für die Fotografie verspürt, und diese zu meinem Hobby erkoren. Mangels Taschengeld (Ausbildungsvergütung) und Zeit, leider nur mit geringem Erfolg und Engagement.

Neben einem Job, mehr als 20 Jahre im Aussendienst,  der mich täglich (inclusive. der Wochenenden) mehr als ausgefüllt und beschäftigt hat, habe ich hier meine Entspannung und Ablenkung gesucht. Doch neben Beruf und Kindern (zwei wundervolle Töchter nebst Partner und seit knapp zwei Monaten auch eine süße Enkeltochter) spielte dieses Hobby leider nur eine untergeordnete Rolle. Denn Freizeit war selten und rar.

 Heute ist meine berufliche Position definiert und nach einigen Rückschlägen im privaten und gesundheitlichem Bereich, wurde ein altes Hobby wieder reanimiert, und bildet heute einen meiner Grundpfeiler in meiner Freizeit. Als Steigerung des ganzen folgte dann vor einigen Jahren der Einstieg in die Stockfotografie.

Eine kurze Anmerkung zur Ausrüstung: Im Alter von 17 Jahren habe ich meine erste Canon Spiegelreflexkamera bekommen. Ich bin dem Canon System bis heute verbunden geblieben, obwohl ich mittlerweile parallel eine Ausrüstung auf Basis eines Sony α6000 besitze. Doch dieses ist ein anderes Thema, zu dem ich sicherlich noch einiges schreiben werde.