Wirestock – meine Reaktion auf die Shutterstock Kürzungen

Die Kürzungen der Vergütungen für Bildlieferanten bei Shutterstock werden auch an mir nicht spurlos vorüber gehen. Ich habe mir über viele Jahre hinweg einen Vergütungslevel erarbeitet mit dem ich zufrieden war, jetzt werde ich aber ab dem 1. Januar auf Level 1 zurück fallen und dieses Level bei meinem kleinen Portfolio auch bis zum Jahresende nicht verlassen.

Gut, dies ist für mich als Hobbystocker sehr ärgerlich und enttäuschend, aber ich versuche das Beste daraus zu machen und werde nun einen anderen Weg gehen.

„Shutterstock“ ist und bleibt einer der großen Player am Markt, Dass ist Fakt und davon möchte ich auch zukünftig profitieren.

Ich habe mich entschlossen die Agentur „Shutterstock“ nicht mehr direkt zu beliefern, um meine Fotos zukünftig nicht weiter auf Level 1 zu verkaufen. Ich wähle einen alternativen Lieferweg.

Ich werde in Zukunft nur noch über den Vermittler „Wirestock“ Fotos bei „Shutterstock“ anbieten. Gut, „Wirestock“ bekommt dafür 15% meiner erzielten Einkünfte, aber dieses hoffe ich durch die höhere Vergütungslevel zu kompensieren. Während ich bei einem Direktverkauf über „Shutterstock“ mit 10 Cent abgespeist werde, würde ich bei einem Verkauf über „Wirestock“ sicherlich mehr bekommen. Auch nach Abzug der 15 prozentigen Provision.

Klar auch „Wirestock“ beginnt am 1. Januar auf Level 1 mit 10 Cent, aber ich vermute, dass dieses Level sehr schnell verlassen wird und ich, dank der Zusammenarbeit aller, sehr schnell Vergütungen auf einem höheren Level erhalten werde.

Mal schauen ob sich die Zukunft so entwickeln wird wie ich mir das hier vorstelle, denn jemehr sich bei „Wirestock anmelden und umso größer wird das Portfolio und umso früher werden wieder höhere Vergütungslevel erreicht. Reichlich Milchmädchen, aber für mich eine Alternative.

Für weitere Informationen zur Agentur „Wirestock“ ist hier der Agentur-Steckbrief.

Für ungeduldige geht es hier direkt zur Website von Wirestock.

Shutterstock – Was soll das??

Mit der Einführung der neuen „besseren“ Honorarstruktur hat Shutterstock auch bei mir für eine Reaktion gesorgt.

Obwohl ich „nur“ hobbymäßig am Stockmarkt tätig bin und die Einkünfte im Laufe eines Jahres lediglich Taschengeld Niveau besitzen, fühle ich mich durch das Verhalten von Shutterstock angegriffen und beleidigt.

Natürlich muss ein börsennotiertes Unternehmen seinen Aktionären eine Dividende zahlen, aber muss diese ausschließlich auf Kosten der Bildlieferanten erwirtschaftet werden?

Ich bin der Meinung, dass es auch andere Wege gibt, die mehr Fairness an den Tag legen würden.

Da ich als einzelner, kleiner Anbieter sicherlich nichts an dem Verhalten von Shutterstock werde ändern können, habe ich mich an den Aktionen vieler anderer Anbieter beteiligt und den Upload von neuen Fotos bis auf Weiteres eingestellt. Ich vertreibe meine neuen Bilder über andere Agenturen, aber nicht mehr über Shutterstock.

Aktuell wird in der Wirtschaft sehr intensiv über Ethik und Fairness gesprochen, was an sich eine gute Sache ist, aber zusätzlicher Druck auf Shutterstock lässt sich nur von Seiten der Käufer aufbauen. Da alle Käufer aus Unternehmen auch deren Compliance Regeln in Sachen Ethik zu erfüllen haben, die auch eine faire Bezahlung bei Lieferanten beinhalten, stellt sich mir nun die Frage ob diese Unternehmen nicht gegen ihre eigenen Compliance Regel verstoßen!?

Ich würde sagen: JA

Im Internet habe ich eine sachlich geschriebene Darstellung zum Thema >Shutterstock gefunden, die ich jedem einzelnen ans Herzen legen möchte.

Hier ist der Link zum Artikel

 

Shutterstock ändert die Konditionen

Die Agentur „Shutterstock“ führt zum 01.06.2020 neue Regeln ein, nach denen die Bildlieferanten ihren Anteil bekommen.

Die Anzahl der verkauften Bilder bestimmt die Höhe des Fotografenanteils. Das ist nichts neues, aber…..

Bisher wurden die Vekäufe derVergangenheit aufaddiert und wurden als Basis des Fotografenanteils herangezogen, jetzt wird immer nur noch die Anzahl der Fotos (oder Videos) herangezogen, die innerhalb eines Kalenderjahres verkauft werden. Jeder Bildlieferant beginnt am 01.01 eines Jahrs beim Zählerstand von 0 (NULL). Danach erfolgt die Vegütung nach dem unten abgebildeten Levelplan.

Damit alle Bildlieferanten schon einmal testen können, wie die Auswirkungen auf die zukünftigen Einnahmen sein wird, erfolgt die Rücksetzug der bisher verkauften Fotos am 01.06.2020 auf das Level, welches allen im Jahre 2020 verkauften Fotos entspricht. Danach wird neu gezählt und bezahlt.  Zumindest bis zum 31.12.2020, denn dann erfolgt die erneute Rücksetzung auf NULL.

Die neue Aufteilung für Fotografen:

Level Anzahl der verkauften  Fotos in einem Jahr Höhe des Fotografenanteils
Level 1 weniger als  oder gleich 100 15 Prozent
Level 2 101 – 250 20 Prozent
Level 3 251 – 500 25 Prozent
Level 4 501 – 2500 30 Prozent
Level 5 2501 – 25.000 35 Prozent
Level 6 mehr als 25.000 40 Prozent

Welche Auswirkungen dieses auf den Erlös der Bildlieferanten haben wird, bleibt abzuwarten, aber es wird meiner Meinung nach, nicht zu einer Erhöhung der Einkünfte für Bidlieferanten kommen, welches auch sicherlich nicht zu erwarten gewesen wäre.

Da ich zu den ganz „kleinen“ Bildlieferanten gehöre, werde ich wohl verstärkt die Vermittleragentur „Wirestock“ für meine Aktivitäten bei „Shutterstock“ nutzen, denn bedingt durch das größere Portfolio und der dadurch höheren Anzahl an verkauften Fotos, verspreche ich mir eine Kompensierung der Anteilsreduzierungen von „Shutterstock“ inkl. des „Wirestock“ Anteils.

Für weitere Informationen zur Agentur „Wirestock“ ist hier der Agentur-Steckbrief.

Für ungeduldige geht es hier direkt zur Website von Wirestock.

 

Da nicht nur Fotografen von den Änderungen betroffen sind sondern auch alle Videografen, folgt hier die Übersicht der geplanten Änderungen für Videos.

Die neue Aufteilung für Videografen:

Level Anzahl der verkauften  Videos in einem Jahr Höhe des Videografenanteils
Level 1 weniger als 10 15 Prozent
Level 2 11 – 50 20 Prozent
Level 3 51 – 250 25 Prozent
Level 4 251 – 5000 30 Prozent
Level 5 5001 – 25.000 35 Prozent
Level 6 mehr als 25.000 40 Prozent

Shutterstock – Steckbrief

 

Homepage Sprache: Deutsch – Englisch
Währung: US – Dollar
Auszahlung: ab 35 $ automatisch
Auszahlung über: PayPal
FTP / IPTC: Ja / Ja
   
Agenturlink: Agentur Website
Kommentar:

Shutterstock ist eine börsennotierte Mikrostock Agentur aus den USA. Die Agentur war eine der ersten, die die Fotos im Abonnement angeboten hat und gehört zu den „Big Playern“ am Markt. 

Im Normalfall werden pro verkauftem Foto 20 – 30 US-Cent erzielt. Das hört sich verschwindend gering an, und ist es eigentlich auch. Der Umsatz wird aber nicht durch einen Einzelverkauf, sondern durch die hohe Anzahl der Verkäufe generiert.